Profil

 

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Ziele und Perspektiven

Die gezielte Verknüpfung von Theorie und Praxis in und zwischen den Fachbereichen verstehen wir als Voraussetzung für eine gelingende Umsetzung in unterschiedlichen sozialpädagogischen Arbeitsfeldern.

Das Institut für Sozialpädagogik fördert die kritische Offenheit der Studierenden gegenüber aktuellen Entwicklungen hinsichtlich sozialer Herausforderungen sowie gesellschaftspolitischer und ökonomisch bedingter Veränderungsprozesse.

Neben der Pflege von bestehenden Vernetzungen forcieren wir die Zusammenarbeit mit neuen Systempartnern, um die Aktualität der Ausbildung und die Entwicklung neuer Berufsfelder  von SozialpädagogInnen zu unterstützen.

Die Erweiterung bzw. Vertiefung der fachlichen, persönlichen und sozialen Kompetenzen bilden den Kern der Ausbildung, um Menschen in spezifischen Lebenslagen kompetent begleiten, unterstützen und fördern zu können.

Lehr- und Lernkultur

Die überschaubaren Strukturen und das besondere Ambiente schaffen eine lernfördernde Atmosphäre.

Die primär prozessorientierte Grundhaltung und die Kontinuität der Lehrganggruppe sind wesentliche Merkmale unserer Ausbildung. Dies ermöglicht ein Lernen von und in der Gruppe in Eigenverantwortung.

Die Praxiserfahrung der Lehrenden im sozialpädagogischen Bereich bildet eine wichtige Grundlage für die Vermittlung sozialpädagogisch relevanter Inhalte und Haltungen im fachlichen Austausch mit den Studierenden.

Teamorientierung unter den Lehrenden  und in der Arbeit mit den Studierenden unterstützt das eigenverantwortliche Lehren und Lernen. Die Evaluierung der erworbenen Kompetenzen erfolgt in entsprechender Form.

Neben der Vermittlung fachlicher und sozialer Kompetenzen ist uns die persönliche Entwicklung durch kreative und reflexive Methoden ein besonderes Anliegen. Dabei wird die eigene Sozialisation mitreflektiert.

Der hohe Anteil an musisch-kreativen Inhalten unterstreicht den  ganzheitlichen Ansatz.

Werteorientierung  

Die Unantastbarkeit der Person und ihrer Würde sowie die wesentliche Gleichheit aller Menschen sind – ausgehend von einer christlichen Werteorientierung  – die unverzichtbare Grundlage unseres Selbstverständnisses und Handelns. In diesem Sinne erfolgt eine kritische Auseinandersetzung mit Wertefragen in einem respektvollen interkulturellen Dialog.

Das Institut für Sozialpädagogik unter Trägerschaft der Diözese Innsbruck versteht sich als Einrichtung der Erwachsenenbildung.

Intention der Ausbildung zu SozialpädagogInnen ist es, die Handlungskompetenz für das Arbeiten in sozialpädagogischen Berufsfeldern zu erlangen und zu erweitern. Die Ausbildung erfolgt in Kollegform (Tageskolleg und Kolleg für Berufstätige) und schließt mit einem staatlich anerkannten Diplom ab. Zusätzlich bietet das Institut Weiterbildungen in Form von Lehrgängen an.

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Leben mit Menschen als Beruf