Jugendvisionen 2012
Fit fürs Leben –
kompetent für den Beruf
Ort Stams
Datum 27./28. Feb. 2012
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Jugendvisionen 2012
Das Programm
Das Programm
Grenz-Gänger
»Jugendliche mit Verhaltensauffälligkeiten«
Ort Stams
Datum 27./28. Feb. 2012
Montag, 27.02.2012
9.00 Uhr • ERÖFFNUNG
Jugendlandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf
9.15-10.30 Uhr • HAUPTREFERAT
TEIL 1
Prof. Dr. Allan Guggenbühl
Psychologe und Psychoanalytiker, Leiter des Instituts für
Konfliktmanagement und Mythodrama in Zürich und Professor an
der Pädagogischen Hochschule Zürich.
Normal ist, was stört!
Wieso die Jugend die Erwachsenen ärgern muss und wie die Alten
reagieren sollen. Im Vortrag werden zuerst die typischen Konflikte
zwischen Erwachsenen und Jugendlichen umrissen, bevor auf die psychologischen
Hintergründe eingegangen wird. Danach werden mögliche Verhaltensweisen
für LehrerInnen, SozialpädagogInnen oder innerhalb der Familie
aufgezeigt.
10.30-11.00 Uhr • BILDUNGSCAFÉ
11.00-12.00 Uhr • HAUPTREFERAT TEIL 2
Prof. Dr. Allan Guggenbühl
Konflikte in der Familie: Fehler oder Chance?
12.00-13.30 Uhr • MITTAGSPAUSE
13.30-17.00 Uhr • WORLD CAFE
Moderation Mag.a Daniela Redinger-Felder
Ziel des World Cafes ist es, eine größere Gruppe von Menschen
miteinander in ein konstruktives Gespräch zu bringen. Es geht
darum, möglichst viele Beteiligte zu Wort kommen zu lassen und
ihnen so Mitwirkung zu ermöglichen. Die Gespräche haben
das Ziel, gemeinsames Wissen und den Leistungsvorteil der Gruppe sichtbar
zu machen, um so neue Perspektiven, Denkweisen und Handlungsoptionen
zu entwickeln.
DIENSTAG, 28.02.2012
9.00 Uhr • ERÖFFNUNG
9.15-10.30 Uhr • HAUPTREFERAT
Prof. in Dr. in Brigitte Hackenberg
Fachärztin für Kinder-und Jugendpsychiatrie und Psycho-
therapeutin am AKH Wien
Gesundheit und Störung: Ein Widerspruch?
Was in einer Familie, in einem Kulturraum oder in der Gesellschaft
als »normal« angesehen wird, ist keineswegs immer identisch
mit dem Gesundheitsbegriff. Psychische Auffälligkeiten bei Kindern
und Jugendlichen stellen oft Abweichungen vom sogenannten Normverhalten
dar, können aber Ausdruck eines durchaus gesunden Sozialempfindens
sein. Gleichzeitig kann eine Auffälligkeit, die als störend
wahrgenommen wird, auch als Warnsignal einer wie immer gearteten Gefährdung
verstanden werden.
10.30-11.00 Uhr • BILDUNGSCAFÉ
11.00-12.00 Uhr • START DER WORKSHOPS
12.00-13.30 Uhr • MITTAGSPAUSE
13.30-17.00 Uhr • WORKSHOPS
Psychiatrisch auffällige Jugendliche
WS 1
Prof. in Dr. in Brigitte Hackenberg
Fachärztin für Kinder-und Jugendpsychiatrie und Psycho-
therapeutin am AKH Wien
Schulverweigerer
WS 2
Mag.a Dr.in
Brigitte Riemer
Klinische und Gesundheitspsychologin, Notfallpsychologin, Schulpsychologin
In diesem Workshop geht es darum, das Begriffsfeld von Schulverweigerung
umfassender zu beleuchten, auf mögliche Ursachen und deren Abklärung
einzugehen sowie darauf aufbauend Handlungsmöglichkeiten und
konkrete Vorgehensweisen gegen Schulverweigerung aufzuzeigen.
Zu dick, zu dünn oder doch gerade richtigSchulsozialpädagogik
WS 3
Alice Angermann
Diaetologin und Systemische Beraterin
Ess-Störungen sind ein zunehmendes Problem in unserer Gesellschaft.
JugendarbeiterInnen, SozialpädagogInnen sowie LehrerInnen sind
in ihrer täglichen Arbeit vermehrt mit dieser Thematik konfrontiert
und der Umgang mit Essgestörten verlangt nach besonderen Kompetenzen.
Jugendliche DrogenkonsumentInnen
WS 4
Dipl. - Soz. Päd. Ralf Menken
Langjährige Praxis in der Jugendsozialarbeit und Prävention
Der Workshop befasst sich mit Jugendlichen, die exzessiv Alkohol bzw.
illegale Drogen konsumieren. Im Mittelpunkt steht die Frage, was wir
präventiv, begleitend und beratend tun können.
Gewalt, Aggression und Mobbing
WS 5
Mag. Martin Christandl
Psychologe und systemischer Familientherapeut
Gewaltdynamik versus Aggression, Mobbing als häufiges Phänomen
in der Schule und im Beruf: Auswirkungen und Gegenstrategien
Droge Internet, Online- & Computerspielsucht
WS 6
Dr. Elmar Köppl
Psychologe und Psychotherapeut, Leiter der Ambulanz für Internet-
und Computerspielsucht der ASP
Die virtuellen Online-Welten bieten besonders Jugendlichen und jungen
Erwachsenen ganz neue Erlebnis- und Erfahrungsfelder. Online-Computerspiele
sind zu einem Massenphänomen mutiert; die Gamerzahlen steigen
stetig, aber damit einhergehend auch Warnungen der Medien, besorgter
Eltern und LehrerInnen vor einer exzessiven Nutzung dieses neuen Leitmediums.
Schulsozialpädagogik
WS 7
Chris Wanko und Natascha Grottenthaler
Konzeptionierung und Weiterentwicklung der Schulsozialpädagogik
in Tirol
Dieser Workshop bietet Einblicke in das Konzept und die Arbeitsweise
der Schulsozialpädagogik mit speziellem Fokus auf der Prävention,
dem Erkennen von Verhaltensauffälligkeiten und dem Umgang mit
betroffenen SchülerInnen und Schulklassen. Praktische Übungen
und Beispiele aus der Arbeit an der Schule veranschaulichen die konkreten
Umsetzungsmöglichkeiten.
Zielorientiertes Arbeiten mit sozial oder
emotional auffälligen Jugendlichen
WS 8
Mag.a Eveline Gundolf und Martin Varano, Bakk.
phil
Verein BOAT
Im Rahmen der Berufsorientierung – wie auch in anderen Bereichen
- ist ressourcenorientiertes Arbeiten mit ver- haltensauffälligen
Jugendlichen unerlässlich. Die große Herausforderung liegt
dabei darin, Jugendliche mit sozialen bzw. biographischen Schwierigkeiten
an ihre ihnen selbst oft noch unbekannten Stärken und Fähigkeiten
heranzuführen, um eine gelingende Entwicklung und Zu- kunftsplanung
zu ermöglichen …
ANMELDUNG FÜR DIE WORKSHOPS
BIS 3. FEBRUAR 2012

